Neues vom dänischen Psychologen Nicolai Sennels
Vor rund einem Jahr interviewte ich meinen dänischen Freund Nicolai Sennels zu seinem Buch über seine Arbeit mit Muslimen im Kopenhagener Jugendgefängnis. Das englische Interview und die deutsche Übersetzung fanden große Verbreitung und Resonanz.
Im Dezember 2009 sprachen wir dann erneut, diesmal über die dänische Politik gegenüber Muslimen. AUch hiervon gibt es eine deutsche Variante.
Nun ist man auch in den USA auf Nicolais Arbeit aufmerksam geworden. Erst berichtete Nancy Kobrin, die selbst mit muslimischen Kriminellen gearbeitet hat, über Nicolai im New English Review (dort schreibt übrigens auch Ibn Warraq). Und jetzt gibt es ein ausführliches Interview im FrontPage Magazine.
Die wesentlichen Aussagen des Interviews hier nochmals auf Deutsch>
- Zwei Drittel der Inhaftierten im Kopenhagener Jugendgefängnis haben muslimischen Hintergrund.
- Die hohe Kriminalitätsrate unter Muslimen mit der hohen Arbeitslosigkeit zu erklären, greift zu kurz. Geld bestimmt unsere Persönlichkeit weniger als unser freier Wille, der wiederum geprägt wird durch emotionale, kulturelle und in einigen Fällen religiöse Bedingungen, unter denen wir aufwachsen.
- Die einzelne islamische Glaubensausrichtung hat auf den Grad der Kriminalität keinen Einfluss. Stattdessen scheint die Stärke der Identifikation mit der muslimischen Glaubens-Gemeinschaft das entscheidende Merkmal zu sein.
- In der muslimischen Kultur wird Zorn und aggressives Verhalten als Stärke gesehen, ja sogar erwartet. Europäer schämen sich eher dafür, wenn sie einen solchen Ausbruch haben.
- Zahlreiche Studien und Umfragen zeigen, dass die meisten Muslime sich nicht mit der Kultur in den europäischen Aufnahmeländern identifizieren können.
Und ein schönes Fazit direkt als Zitat, weil es den Nagel auf den Kopf trifft:
Unfortunately, the Muslim concept of honor transforms especially their men into fragile glass-like personalities that need to protect themselves by scaring their surroundings with their aggressive attitude. The show of so-called narcissistic rage is very common among Muslims. The fear of criticism is in many cases not far from paranoia. It is not without reason that self-irony and self-criticism is completely absent in the Muslim societies. Seen from a psychological perspective – whose aim is to produce self-confident, happy, free, loving and productive individuals; and not to please a hateful God or culture traditions – Muslim culture is in many ways psychologically unhealthy to grow up in.
||| 5. Mai 2010, |||